Oktober - Dezember 2010

Ice Pilots NWT zu Besuch in Edmonton

icepilots.comJeder hat sicher schon mal eine der neuzeitlichen “Reality TV Doku Dramas” gesehen, wie z.B.: “Der gefährlichste Job Alaskas” (Deadliest Catch - Discovery Channel) oder “Ice Road Truckers” (RTL, History).
Die nächste grosse Show wird “Ice Pilots NWT” (History Channel) sein.
Klick für GroßbildEs handelt sich dabei um eine Dokumentation über “Buffalo Airways” welche in Maschinen aus dem 2. Weltkrieg das ganze Jahr über die Kommunen im kanadischen Norden versorgt. Hier in Kanada lief die 1. Staffel schon im Fernseher, die 2. Staffel ist abgedreht  und wird ab Januar 2011 ausgestrahlt und für den Dreh der 3. Staffel gab es auch schon grünes Licht.
“Buffalo Airways” operiert von Yellowknife in den Northwest Territories  und die Dokumentation zeigt das Arbeiten und Leben der Mitarbeiter während des kurzen Sommers und des langen, harten Winters. Das ganze gepaart mit heute längst ausrangierten Flugzeugen (DC-3, DC-4, C-46) und deren Wehwehchen ist diese Serie ein echter Hit.

Der Hangar des Alberta Aviation Museums feierte sein 70 jähriges Bestehen und  “Buffalo” Joe McBryan war zusammen mit seinem Sohn Mikey, einigen Mitarbeitern und einer DC-3 (C-47A) Baujahr 1942 zu Besuch. Ursprünglich sollten sie vom 1.-5.10.2010 vor Ort sein, aber durch einen Ausfall einer anderen Maschine verliessen sie Edmonton schon am 3. Oktober. Zum Glück hatten wir für unseren Besuch Samstag den 2. Oktober vorgesehen, und es war  toll mal die  Menschen hinter der Show live zu sehen und mit ihnen zu sprechen.
Es war auch der Wahnsinn mal so ein Stück “Fliegende Geschichte” zu erleben, zumal dies die selbe Maschine war, welche als erste im kommerziellen Betrieb auf dem Yellowknife Airport landete (1946?).

Bilder zu unserem Tag im Flugzeugmuseum gibt es wie immer in der Fotogalerie, u.a. wie Kai ein Triebwerk einer Boeing 737-200 erklärt bekommt und im Cockpit der Maschine sitzt.

Seitenanfang

Unser erstes Roller Derby

Klick für Großbild
Im Zuge meiner Volunteerarbeit bei der SJA hat mir mein Volunteerchef 2 Karten für das Roller Derby geschenkt. Jeder der Front Desk Damen hat mich darum beneidet und mich mich ermuntert unbedingt dahin zu gehen, wir müssten das gesehen haben. Nun gut, ich habe keine Ahnung worum es sich dabei handelt aber schauen wir es uns einmal an.
Es war total interessant. Die Stimmung war der absolute Hammer. Das wurde aufgezogen wie ein NHL/MLB/NFL Spiel, als ob es sich um professionellen Sport handelt. Vor Spielbeginn haben sie erklärt um was es bei dem Sport geht. Es spielten oder besser kämpften die Oil City Derby Girls (aus Edmonton) gegen die
High Desert Darlins aus Tri-City, Washington.

So nun wollen wir Euch ein bisschen darüber erzählen was ein Roller Derby ist. Roller Derby ist ein Vollkontaktsport aus den USA auf Rollschuhe, keine Inlineskates. Gespielt wird in zwei Halbzeiten à 30 Minuten, in denen jeweils so viele zweiminütige „Jams“ gefahren werden wie möglich. Das sogenannte Pack (bestehend aus jeweils 4 Blockern beider Teams) startet beim ersten Pfiff. Nachdem das gesamte Pack die Startlinie überquert hat, ertönt ein Doppelpfiff. Das ist das Startsignal für die beiden Jammer (nur diese Spieler können durch überrunden von Gegnern Punkte erzielen), die hinter dem Pack von der „Jammerlinie“ starten. Sie kämpfen sich durch das Pack. Beim ersten Durchlauf erhalten die Jammer noch keine Punkte. Die Jammerin, die als erste alle Blocker überholt hat, wird „Lead Jammer“ und erhält den taktischen Vorteil den Jam vorzeitig abbrechen zu dürfen. Beim zweiten Durchlauf erhalten die Jammer für jede ohne Foul und innerhalb der Bahngrenzen überholte Gegnerin einen Punkt. Wenn der Jam von der Lead Jammerin (durch „Klopfen“ auf die Hüfte) abgebrochen wird, oder die zwei Minuten abgelaufen sind, endet ein Jam. Nach 30 Sekunden Pause in der Spieler der Teams ausgewechselt werden, beginnt der nächste Jam.

Dort haben wir auch die Möglichkeit gehabt zu sehen, wie meine Volunteer-Uniform aussehen wird und ich habe meine zukünftigen Volunteer-Kollegen gleich einmal im Einsatz gesehen. Ich habe dort eine Volunteerin getroffen mit der ich den Leadership Developmentkurs absolviert habe. Sie hat mir gleich ein bisschen erklärt wie alles abläuft, das war super alles so zu sehen.

Seitenanfang

sjaIsabell wird Volunteer bei der...

Ich habe mich als Volunteer bei der St. John's Ambulance beworben. Ich war sehr nervös zu dem Interview zu gehen. Ich hatte noch nie zuvor ein Interview in Kanada und dann auch noch auf Englisch. Ich hatte wirklich Bedenken mit meinem Englisch, jedoch waren die umsonst. Das Interview lief klasse und ich habe eine Volunteerstelle angeboten bekommen und eine Menge mehr.

Klick für GroßbildVolunteering (altdeutsch Ehrenamt) ist sehr hoch angesehen in Kanada. Es gibt einige Berufe wo man ein Jobangebot nur bekommt, wenn man eine gewisse Zeit voluntiert hat. Ebenso hat man anhand der Volunteerarbeit die man geleistet hat, bessere Chancen an Colleges und Universitäten  akzeptiert zu werden. Wenn man besonders viel voluntiert hat bekommen Studenten sogar ein Stipendium
Was bedeutet eigentlich Volunteering? Volunteering ist ein Ehrenamt was man ehrenvoll und freiwillig ausübt. Volunteere wollen etwas gutes tun, die Lebensqualität verbessern, die eigenen Fähigkeiten verbessern, andere Menschen in der Community treffen, Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebern knüpfen, der Community etwas zurück zu geben und um Spass zu haben.
Dies bedeutet aber nicht, das man das Ehrenamt automatisch oder so einfach bekommt. Für gewisse Volunteerstellen ist die Bewerberzahl so hoch, das man schwer an so eine Stelle kommt und es „knallharte“ Auswahlverfahren gibt. Ich habe meine Volunteerstelle aufgrund meiner beruflichen Erfahrung bekommen. Für bestimmte Volunteerstellen muss man auch noch Trainingsprogramme durchlaufen, so wie in meinem Fall.
Letzte Woche hatte ich meinen Standard First Aid Kurs (1. Hilfe Kurs), CPR Level C & AED (Wiederbelebung). Ich war sehr nervös, gerade wegen dem Englisch. 9 Stunden straffes Programm und das ganze auf Englisch, wenn man es nicht gewohnt ist, ist das schon etwas angsterregend. Jeden Tag haben wir am Ende des Tages eine Prüfung geschrieben. Am Ende wurden alle Tests zusammen gewertet. Ich hatte bei einer Frage ein totales Blackout mit einer medizinischen Vokabel, 2 Fragen hatte ich falsch aufgrund des Englisch, eine weil ich zu sehr ans Krankenhausprocedere gedacht hab und 2 weitere Fragen einfach weil ich es nicht wusste. Aber am Ende zählt das Endergebnis. Ich habe mit 94% bestanden.

Aufgrund meiner Berufserfahrung hat mir mein Volunteerchef angeboten an einem Leadership Development Kurs (Entwicklung von Führungskräften) teilzunehmen, was ich natürlich auch gemacht habe. Das ganze war ein Workshop und man musste so einiges reden über Führungsstile, Kommunikation, und so vieles mehr, es war phänomenal.

Anfang November soll mein MFR Kurs (Medical First Responder, (HvO)) beginnen.  Dieser Kurs dauert 40 Stunden und wird komplett von der SJA (St. John's Ambulance) übernommen. Vor Antritt des Kurses habe ich noch einiges zu lernen. Ich muss alle CB-Funk Codes lernen, medizinische Abkürzungen und noch ein paar medizinische Begriffe (die mir jedoch von meiner Ausbildung her bekannt sind). Auch dieser Kurs wird mit einem Abschlusstest beendet. Ich bin aufgeregt und hoffe das ich es schaffen werde.

+++ News+++ Letzte Woche habe ich die Info erhalten das der November Kurs ersatzlos gestrichen wird. Wann der nächste Kurs stattfindet, konnte man mir noch nicht sagen. Es wurde vage März vielleicht aber auch April angedeutet. Mal sehen ob sich irgendwo ein alternativer Kurs findet den ich belegen kann. +++ News Ende +++

Wenn ich Interesse habe, kann ich noch weitere Ausbildungskurse belegen und die SJA beteiligt sich zu 25% an meinen Kosten. Mein Volunteerchef steht komplett hinter mir und puscht mich zu Sachen, die ich mir so nicht zugetraut hätte (wegen Englisch und weil in Kanada). Es ist ein tolles Gefühl „beruflich“ gefördert zu werden und das mir jemand die Möglichkeit gibt meinen Weg zu gehen und mir dabei die Hand reicht (neben all den Freunden).

Das nächste Mal mehr zur SJA.

Seitenanfang

Besuch von Piti

Lange haben wir darauf gewartet, fast 3 Jahre hat es gebraucht aber jetzt war es soweit, Piti besuchte uns in Kanada. Das war eine unbeschreibliche Freude. Das Wetter spielte soweit mit, bis auf das es ein bisschen kalt war und zu wenig Sonnenschein (gerade in den Bergen war es sehr bewölkt).

Mittwoch holte ich Piti vom Flughafen ab und zur Überraschung kam auch Kai mit. Nach vielen Wiedersehenstränen gab es zu Hause Sushi und chinesisches Essen. Den Abend liessen wir gemütlich ausklingen, denn am nächsten Morgen sollte es sehr früh in Richtung Rocky Mountains los gehen. Obwohl der Wetterdienst reinen Sonnenschein angesagt hatte war davon nichts zu sehen, Nebel mit Sichtweite unter 100 m traf es eher. In den Bergen angekommen fuhren wir über den Icefield Parkway bis nach Lake Louise. Viele Dinge die wir geplant hatten, konnten wir nicht unternehmen da entweder schon die Zufahrtstrassen zu den Sehenswürdigkeiten geschlossen waren oder es lag so viel Schnee, das wir nasse Füsse bekommen hätten. Nichts desto trotz hatten wir eine sehr schöne Zeit. Zum ersten Mal sind wir auch in das Fairmont Chateau Hotel in Lake Louise rein gegangen und haben uns das von innen angeschaut. Da fiel uns vor Glamour die Kinnlade runter. Das Hotel ist so schön und wenn man es sich leisten kann, sollte man dort unbedingt einmal eine Übernachtung buchen. Die Zimmerpreise für 2 Erwachsene reichen von $ 229  bis $ 929 CAD plus Steuern.
Von Lake Louise ging es wieder zurück nach Jasper, wo wir im Best Western Hotel eine Suite gebucht hatten. Die Suite war wie ein kleines Apartment mit Loft, Küchenzeile und einem weiteren separatem Schlafzimmer, so hatte jeder sein eigenes Reich. Das Beste an der Suite war aber der echte Kamin. Nachdem wir am Abend durch die Strassen Jaspers geschlendert sind, gingen wir noch in Cassios Italian Restaurant. Die Atmosphäre war genial und das Essen hat sehr gut geschmeckt. Dieses Restaurant hat zu Recht den Consumer Choice Award 2010 gewonnen. Nachdem  wir uns an der Tankstelle noch einen Sack Feuerholz geholt hatten, gingen wir zurück ins Hotel und machten es uns vor dem Kamin gemütlich.
 
Klick für GroßbildKlick für GroßbildKlick für GroßbildAm Freitag schauten wir uns alles um Jasper an - Maligne Lake, Medicine Lake, Maligne Canyon, Athabasca Falls, Athabasca Valley und Athabasca River. Zu unser grossen Überraschung sahen wir am Medicine Lake das erste Mal 2 Moose (Elche). Die Tiere gelten eigentlich als sehr schreckhaft und würden nur in der Morgen- und Abenddämmerung aus den Wäldern heraus zum Wasser kommen. Wir schlichen uns ganz leise gegen den Wind an sie heran und wir konnten ihnen unglaublich nahe kommen, ohne das sie weg liefen. Das ältere Moose hat uns immer nur sein Hinterteil gezeigt, anders das junge Moose. Das Bild rechts haben wir aus ca. 20 m Entfernung gemacht haben. Am frühen Abend fuhren wir nach Edmonton zurück. Die Nacht war sehr kurz, denn wir hatten soviel zu reden, wie in alten Zeiten.

Am Samstag nach Kai’s Arbeit fuhren wir nach Downtown. Klick für GroßbildNachdem wir die Stadt angeschaut hatten gingen wir zu Tony Roma. Am Abend bastelten wir zu Hause noch ein bisschen für die Halloweendeko. Nach einer weiteren kurzen Nacht, ging es am Sonntag zu Freunden, mit denen wir Halloween feierten. Wir schmückten das ganze Haus und das ganze Front-Yard. Bekannte bauten sogar einen richtigen Sarg, welcher auf dem Rasen vor dem Haus stand. Die Männer haben sich abwechselnd in den Sarg gelegt und den Kinder, wie Erwachsenen welche Süßigkeiten wollten einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Wir haben sehr viel Spass gehabt.

Am Montag gingen wir noch in die West Edmonton Mall. Ich war das erste Mal in dem Rocky Mountain Soap House einkaufen. Das kann ich nur jedem empfehlen der ein besonderes Geschenk sucht. Ich hab mit einen tollen Lippenbalsam aus der Weihnachstkollektion geholt, er heisst Spicy Orange aber schmeckt wie Weihnachten
, ausserdem haben zum ersten Mal in einem Spezialitätengeschäft Tapioka probiert. Am Abend gingen wir zum Abschied noch bei Red Lobster Abendbrot essen. Am Dienstag brachte ich Piti schweren Herzens wieder zum Flughafen. Der Abschied fiel so schwer. We miss you....

Nach all der Zeit, dachte ich, das Freundesweh weniger wird. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich vermisse euch alle so sehr und ich bin so froh das es euch alle gibt. Ich danke euch das ihr alle nach all der Zeit so treu seit und immer noch Kontakt mit uns haltet und wir schon den einen und anderen hier bei uns Willkommen heissen durften. Es ist ebenso sehr schön all die Internetbekanntschaften zu haben. Manche von Euch kennen wir seit unserer Auswanderung. Einige von Euch werden wir ja bald in Kanada begruessen. Darauf freuen wir uns.

Seitenanfang

Klick für GroßbildGrey Cup

Edmonton war Host des diesjährigen Canadian Football Finales. Es spielten die Saskatchewan Roughriders gegen die Montreal Alouettes. Die gesamte Innenstadt befand sich für eine Woche in einem Ausnahmezustand. Es wurde bereits am Mittwoch vor dem eigentlichen Spiel angefangen zu feiern und die Grey Cup Party ging dann bis einschliesslich Sonntag. Ich habe im Auftrag der SJA die Volunteers fotografisch begleitet. Ich war von morgens bis abends dabei, es war genial und hat riesen Spass gemacht.  Die Stimmung muss man sich wie bei einer Fussball WM vorstellen. Die Stadt hat sich so einiges einfallen lassen, wie die Parade. Das war die grösste die ich bis jetzt gesehen habe. Das ging so ewig, das ich aufgrund der Kälte nicht alles sehen konnte. Ich habe so etwas das erste Mal erlebt und ich hoffe ich darf so etwas noch einmal erleben. Bilder dazu gibt es in unserer Fotogalerie.

Seitenanfang

Remembrance Day

Am 11. November war wieder Remembrance Day. Am 11. November 1918 um 11 Uhr wurde der Waffenstillstand zwischen Grossbritanien und Deutschland unterzeichnet. Seit 1919 ist dieses Datum der offizielle Gedenktag im (Britischen) Commonwealth um den Opfern des Krieges zu gedenken. Für mich war es selbstverständlich nach Downtown auf den Churchill Square zu fahren, um an der Remembrance Day Zeremonie teilzunehmen, wie die anderen Jahre zuvor. Bilder von der Zeremonie gibt es in unserer Fotogalerie.
Es gab aber nicht nur die Gedenkfeiern an den verschiedenen Orten der Stadt, sondern um 11 Uhr wurden die Radiosendungen unterbrochen, für John McCrae’s “In Flanders Fields” und einer anschliessenden Schweigeminute.

Seitenanfang

Light up the tree

Am Samstag war es wieder einmal soweit, wir gingen zum Light up the tree Festival - Anzünden des Weihnachtsbaums - auf dem Churchill Square. Wir waren dieses Jahr etwas überrascht, denn die Plazierung des Weihnachtsbaumes ist doch sehr ungünstig gewählt, nicht wirklich auf dem Platz. sondern mitten auf einer gesperrten Strasse zwischen anderen Bäumen, wo er völlig unter geht. Es war angenehm „warm“ und wir genossen das Feuerwerk mit Musik. Wir hatten das Gefühl, das auch das weniger geworden ist, verglichen zu den anderen Jahren. Nichts desto trotz, Light up the tree gehört bei uns zum alljährlichen Pflichtprogramm, schliesslich wird damit offiziell die Weihnachtszeit eingeläutet.

Seitenanfang

Breaking News Reportageecke

LogoNews880
Bilder zum Remembrance Day könnt ihr nicht nur in unserer Fotogalerie betrachten, einige Bilder von Isabell sind auch auf der Webseite von unserem örtlichen News-Radio zu finden, klickt einfach auf das Logo und ihr werdet direkt zu dem Beitrag geleitet.

Seitenanfang

Klick für GroßbildWelcome Ralf

Am 4. Dezember ist mein Bruder Ralf in Kanada gelandet. Einige von euch wissen, das er uns jedes Jahr für ca. 1 Monat besuchen kommt. Dieses Jahr ist es etwas anders. Mein Bruder hat ein Work & Holiday Visa und kann ein ganzes Jahr bleiben. Das ist total klasse.  Wir freuen uns sehr. Es ist schön wie herzlich er von allen Freunden, Bekannten, Nachbarn und Fremden aufgenommen wurde. Wir haben uns bereits bei Firmen umgeschaut die Interesse haben ihn dauerhaft anzustellen. Wir wünschen ihm an dieser Stelle viel Erfolg und eine wunderschöne Zeit in Kanada.

Seitenanfang

Weihnachten

Klick für GroßbildWir sind am 23.12. direkt nachdem Kai von Arbeit kam, nach Jasper gefahren. Wir haben es nun endlich einmal geschafft Weihnachten in den Bergen zu verbringen. Unsere Reise war wunderschön und dieses Weihnachten ist eines unserer schönsten Weihnachtsfeste gewesen. Wir hatten ein Hotelzimmer mit offenem Kamin gebucht. Wir hatten uns Feuerholz mitgenommen um abends gemütlich am Kamin zu sitzen. Die anderen Tage haben wir uns viel um Jasper angeschaut. Wir waren bei den Sunwapta Falls, den Athabasca Falls und am Maligne Canyon. Wir haben ebenso eine Panorama Zugfahrt durch die Rocky Mountains nach British Columbia gemacht. Das machen wir unbedingt noch einmal, im Sommer. Unsere nächste Zugreise ist  schon geplant und wird das nächste Mal viel weiter gehen. Wir wollten eigentlich auch einen Icewalk in einem Canyon machen, jedoch waren alle Touren bereits ausgebucht. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden versuchen die Tour im Januar oder Februar nachzuholen.
Wir hatten ein super geniales kulinarisches Erlebnis im Ember’s Steakhouse. Das war das erste Mal, das wir ein Essen in einem Restaurant in Kanada hatten das uns total umgehauen hat. Wir haben generell noch nie so gegessen. Mehr zu unseren Weihnachtserlebnissen könnt ihr demnächst in unserem Reiseblog lesen.
Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir mit Freunden. Es war ein wunderschönes Fest und wir sind dankbar das wir das erleben konnten.

Seitenanfang

Silvester

Klick für GroßbildKlick für Großbild
Auch zu Silvester sind wir wieder gereist. Der ausführliche Reisebericht erscheint in unserem Reiseblog. Wir sind nach Drumheller gefahren und haben Ralf die kleinste Kirche der Welt, die Hoodoos und die Atlas Coal Mine gezeigt. Wir sind ebenso in das Royal Tyrrell Museum gegangen. Wer einmal nach Alberta kommt und sich für die Geschichte der Dinosaurier interessiert, sollte dem Museum unbedingt ein Besuch abstatten.
Anschliessend ging es weiter nach Strathmore. Dort übernachteten wir in unserem Hotel um am nächsten Morgen weiter nach Vulcan zu fahren. Ja richtig gehört Vulcan. Den meisten ist es sicher nur ein Begriff aus Star Treck – Raumschiff Enterprise, aber die Stadt gibt es wirklich, genau wie die Enterprise. Alljährlich im Sommer treffen sich hier die Trekkies aus aller Welt, aber jetzt im Winter ist es einfach nur eine verschlafene Kleinstadt mitten in der Weite Albertas.

Seitenanfang