Juli - September 2012

Canada Day

Unser Canada Day viel sozusagen ins Wasser. Es regnete aus Eimern und es stürmte wie verrückt. Somit sind wir auch nicht zu den Feierlichkeiten gegangen, was schade war, aber na ja was soll man machen.

Seitenanfang

Neues zu Hause

Wir haben ein neues zu Hause! Aufgrund neuer Wege die wir planen zu gehen,  sind wir mit Ralf zusammen gezogen. Es war die richtige Entscheidung. Wir sind hier sehr glücklich um nicht zu sagen, wie haben uns noch nie so “Home” gefühlt in Kanada wie jetzt.
Die Aufteilung ist perfekt, es könnte gar nicht besser sein. Wir haben Ruhe und endlich auch wieder eine Aussicht, ausserdem haben wir jetzt einen Kamin, was das ganze natürlich noch viel kuscheliger macht. Ebenso sparen wir finanziell einiges ein.

Fotos werden demnächst mal folgen.

Seitenanfang

Ausflug in die Berge

Ende Juli haben wir mit Freunden (Victor & Jo) einen Ausflug in die Bergen unternommen. Es war wieder einmal so herrlich. Das Wetter spielte am Anfang nicht so mit aber nach dem Mittag hörte es endlich auf mit regnen. Wir waren sehr überrascht wie überflutet die natürlichen Überlaufbereiche in Jasper waren. Flussbecken die normalerweise trocken sind waren reissende Flüsse. Picknick Areas, Campgrounds und Parkplätze mussten wegen Überflutung teilweise gesperrt werden. Der Medicine Lake, den wir in den ganzen Jahre nur mit ganz wenig Wasser gesehen haben, war voll mit Wasser. Es waren die Inseln unter Wasser, die ganzen Steine wo man eine Aussicht hatte und sogar ein Teil der Treppe. Schaut selbst die vorher/nachher Fotos....

Wir sind am Maligne Lake zum Moose Lake gewandert. Danach haben wir eine Pause gemacht und uns mit einem leckeren Kaffee und Cookies gestärkt. Danach ist die sogar noch die Sonne heraus gekommen. Somit haben wir uns entschieden unseren Freunden am Abend noch den  Fort Point zu zeigen, sie waren beeindruckt. Anschliessend sind wir noch mit ihnen auf den Campingplatz gefahren, wo ihr Camper stand und haben den Abend am Lagerfeuer mit geschmolzenen Marshmellows ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir zum Mt. Edith Cavell gefahren. Wir wollten schon lange mal den Cavell Meadow Trail (Cavell Wiesen Weg) entlang wandern. Es war kein Zuckerschlecken da hoch zu gehen, aber die Aussicht war einfach atemberaubend. So einen schönen Blick auf den Angel Glacier und das Tal bekommt man nicht wenn man nur den Cavell Loop laeuft.
Wie immer war die Zeit viel zu schnell vorbei und am späten Nachmittag ging es zurück nach Edmonton. Bevor wir es aber überhaupt aus dem National Park heraus schafften habe wir noch eine Stunde im Stau gestanden, weil ein LKW auf der einzigen Strasse weit un breit ausbrannte.

Seitenanfang

Stürmischer Sommer

Dieser Sommer bei uns ist geprägt von Unwetter- und Tornado Warnungen. Der Stadtteil in dem wir leben wurde zweimal innerhalb einer Woche von sehr heftigen Unwettern getroffen. Es war soviel Regen das Strassen geflutet und Autos angehoben und vom Wasser weggetragen wurden. Es hat Häuser und Apartmentanlagen geflutet und es mussten sogar Highways gesperrt werden. Wir haben auch ein bisschen abbekommen. Es ist etwas Wasser bei uns im Untergeschoss eingetreten aber zum Glück war es nicht viel. Unsere Nachbarn hat es viel schlimmer erwischt, die hatten 20 cm Wasser im Untergeschoss was die komplette Einrichtung zerstörte, das ist uns zum Glück erspart geblieben.

In dieser Juli Woche fielen fast 200 mm Regen in unserer Nachbarschaft, der Edmonton City Center Airport im Norden der Stadt hatte gerade mal 50 mm an den beiden Tagen. Der Jahresniederschlag in Edmonton ist im Durchschnitt 465 mm, 355 mm Regen und 110 mm in Schnee. Kombiniert im Juli und August haben wir dieses Jahr in Süd-Edmonton schon fast 300 mm an Regen bekommen.

Wir haben diesen Sommer auch schon so einige Tornado Watch/Warnings und Touchdowns in Alberta gehabt. Am Montag den 30. Juli bin ich zum Zumba gefahren und auf der linken Seite des Highways sah ich nur eine Wand. Es sah aus wie als wenn ein Sandsturm hinein ziehen würde. Von oben flog Sand aufs Auto und mit einem Schlag kamen heftige Windböen die das Auto mit einem Schlag zur Seite drückten. Als ich an der Halle angekommen bin, sah ich in den Himmel und die Wolken verliefen in 2 verschiedene Richtungen – was nicht gut ist. Denn das kann Tornados entstehen lassen. Es wurde immer schwärzer und der Wind wurde immer stärker. Um Edmonton herum wurden schon Tornado Warnings ausgerufen. Wir machten unsere Zumba Klasse und danach lese ich eine SMS von Kai, Tornado Warning genau da wo ich mich gerade befinde. Ich hab die SMS zu spät gelesen.  Ich setzte mich ins Auto und machte sofort das Radio an und hörte wie die Nachrichten sagten: Unbestätigter Tornado Touchdown nahe Tofield. Ich dachte nur wow, das darf nicht war sein. Als ich zu Hause war hab ich sofort das Internet angemacht. Meine Kinnlade fiel mir runter als ich von einem Freund gelesen habe, das er eine grosse Funnel Cloud sieht und das etwas später an seinem Haus ein Tornado vorbei fegte. Er wohnt nicht einmal 7-10 min weg von dem Spot wo wir waren. Nun muss Environment Kanada feststellen ob es ein Tornado war. Die News berichtet davon und auch die Newspapers (Zeitungen).
Ich bin noch nie so mitten drin gewesen und noch nie so nah an einem Tornado. Meine Freundin und ich sind geschockt das wir das noch nicht einmal gewusst haben, nicht vorzustellen wenn er in unsere Richtung gekommen waere. Unheimlich.

Seitenanfang

Sommerurlaub & Mom’s Besuch

Auch dieses Jahr kam uns wieder unsere Mom besuchen. Es ist jedes mal eine grosse Freude. Wie jedes Jahr gab es wieder leckere Sachen von Deutschland.
Wir verbrachten die ersten 4 Tage in Edmonton. Danach sind wir für 7 Tage verreist. Unsere diesjährige Reise führte uns nach Seattle im Bundesstaat Washington. Wir sind die gesamte Strecke nach Seattle mit dem Auto gefahren. Dabei haben wir uns aber auch Zeit gelassen. Die Strecke haben wir auf 2 Tage verteilt. Wir hatten diesmal super viel Glück mit dem Wetter. In Seattle angekommen haben wir uns als erstes gleich einmal den City Pass geholt. Das können wir jedem empfehlen. Egal in welcher Stadt, ein City Pass spart einem viel Geld. Je nach Stadt beinhaltet er Eintritte in die besten / grössten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man spart einiges ein.

In Seattle besuchten wir das Aquarium. Dort streichelten wir Seesterne und viele andere Unterwassergeschöpfe. Eine einstündige Cruise Tour im Hafen durfte natürlich auch nicht fehlen. Von da aus hatte man einen herrlichen Blick auf Seattle. Natürlich hatten wir auch Glück und ein grosses Kreuzfahrtschiff gesehen. Unglaublich wie riesig die sind. Es war wunderschön am Pier entlang zu spazieren, in die Souvenir Geschäfte zu gehen und die unzähligen Fischrestaurants anzusehen.

Starbucks wurde in Seattle geboren und das sieht man an jeder Ecke. Wo man auch hinschaut überall ist Starbucks. Teilweise 3 Geschäfte auf einem kurzen Stück Strasse. Wir haben dort sehr viel bei Starbucks getrunken und gegessen, denn die Preise sind wesentlich günstiger als hier bei uns.

Das absolute Highlight des Urlaubes war das MLB Baseball Spiel. Es war sehr bewegend da der Pitcher der Seattle Mariners im vorherigen Spiel sein Perfekt Game - perfektes Spiel - hatte. Dieses haben erst 23 Spieler vor im geschafft, davon 21 im Zeitraum von 1900 bis 2012. Somit war an diesem Spieltag das Stadium voll und der Pitcher wurde von den Fans wie ein Rockstar gefeiert.

Wir haben gut gegessen in unserem Urlaub. Seattle werden wir auf jeden Fall wieder einmal besuchen. Mehr dazu im Reiseblog demnächst. Fotos werden ebenso bald folgen.

Seitenanfang

Klick für Großbild
Klick für Großbild
Klick für Großbild
Klick für Großbild
Klick für Großbild
Klick für Großbild
Klick für Großbild