Januar - März 2011

Geschafft – Medical First Responder

Wie einige ja schon wissen, habe ich lange auf diesen Kurs gewartet. Nun endlich war es soweit. Im Februar hatte ich meine Medical First Responder Schule. Nun fragen sich sicher einige für was dieser Abschluss gut ist. Die St. John’s Ambulance ist bei verschiedenen Festivitäten, Sportveranstaltungen, Messen und Konzerten der First Aid Provider. Dafür benötigt man aber eine qualifiziertere Ausbildung als nur den Ersten Hilfe Kurs. Mit diesem Kurs zählt man dann zu den sogenannten Health Care Providern und unterliegt völlig anderen Richtlinien.

Klick für GroßbildDer Kurs hat sehr viel Spass gemacht. Es war sehr anstrengend und es gab viel zu lernen.  Wer denkt, das so ein Kurs einfach ist für eine Krankenschwester, der liegt schwer daneben. 1. ist man 10 Jahre aus der Schule draussen und man vergisst so einiges was sich alles in unserem Körper anatomisch und physiologisch abspielt. 2. wenn man fast 3 Jahre nicht mehr in der Pflege arbeitet hat man nochmal ein bisschen mehr aufzuholen und 3. ist das ganze noch in einer anderen Sprache.

Wir waren insgesamt 11 Schüler im Lehrgang und haben uns sehr gut untereinander verstanden. Jeder hat jedem geholfen. Ich hatte sogar eine Lernpartnerin, mit der ich durch die Woche hindurch gelernt habe. Am Sonntag war es dann soweit und wir haben unsere Prüfungen gehabt. Als erstes war der schriftliche Teil dran. Leider sind insgesamt drei Schüler durchgefallen. Zwei davon haben bei den Nachprüfungen bestanden und eine ist doppelt durchgefallen, was sehr schade war. Meine Lernpartnerin hat bestanden, worauf ich wirklich stolz bin und ich auch.  Ja und nun wollt ihr sicher wissen, wie ich abgeschlossen habe. Ich habe gleich beim ersten Durchlauf mit 91% bestanden.

Nachdem wir bereits 9 Stunden in der Schule waren, fanden am Abend noch 3 praktische Examen statt. Unter anderem war auch meine praktische Prüfung dabei. Ich war 12 Stunden in der Schule und hatte danach noch meine Prüfung. Die Prüfung ging eine Stunde und danach haben wir noch fast eine Stunde gesprochen. Somit war ich 14 ½ Stunden in der Schule. Das war ein Tag kann ich Euch sagen.

Die Prüfung ist so aufgebaut das man ein Protokoll genau nach Reihenfolge befolgen und aufsagen muss. Man spielt ein Szenario durch in dem man einen Patienten findet und muss durch die Protokollfolge herausfinden was der Patient hat und dementsprechend reagieren. Mein erstes Szenario war ein medical emergency – was heisst, das es eine Krankengeschichte ohne äusserliche Einwirkung ist. Ich hatte einen Patienten mit Angina Pectoris Beschwerden, der zum Herzinfarkt wurde und weiter bis zum Herzstillstand führte.  Mein zweites Szenario war ein Trauma kombiniert mit einem medical emergency. Es handelte sich um eine Infektionswunde mit einer Heat Exhaustion (Hitzeschlag).

Ich war sehr nervös vor der praktischen Prüfung. Ich war echt froh als das vorbei war. Ich habe sofort das Ergebnis bekommen und das lautete, Quote Instructor: “... das war die beste Performance die ich seit langem gesehen habe...,100% bestanden...”. Ich konnte das nicht fassen. Unser Instructor war der Wahnsinn, so eine Seele von Mensch. Er hat so an uns Schüler geglaubt und wir konnten so viele Fragen stellen und wenn sie noch so komisch waren. Ich bin so dankbar ihn gehabt zu haben, er war eine solche Bereicherung. Er hat mir viele tolle Dinge mit auf dem Weg gegeben.... Mit vielen Freudentränen bin ich meiner Familie um den Hals gefallen. Es dauert eine ganze Weile zu verstehen, was man da geschafft hat.

Ich danke allen für die viele Post, Emails, Karten, Blumen und Worte. Ich bin so gerührt und so dankbar Euch alle zu kennen. Danke das Ihr alle an mich glaubt und das ihr stolz auf mich seit. Ihr habt mit dazu beigetragen, das ich dies geschafft habe. Ich sende Euch alle 1000 Hugs and Kisses.

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RV Show

Wieder einmal war es soweit und wir besuchten die diesjährige RV (Recreation Vehicle) Messe. Es ist jedesmal ein Erlebnis. Dieses Jahr war es besonders schön da Ralf mit konnte. Er war total beeindruckt und wollte am liebsten in jedes Ausstellungsstück rein gehen. Dieses Jahr waren wieder ganz neue, tolle Highlights zu sehen. Unser Favorit ist immer noch der Sierra Treehouse. Jedoch kam dieses Jahr der Cyclone CY3800 von Heartland RV’s (Herstellerseite) dazu.

Ein RV zog ganz besonders Augen auf sich, weil er eine Terrasse auf dem Dach hatte. Das war der Hit. Das wird 100% einschlagen. Alle Leute waren begeistert. Wir haben Spass mit anderen Besuchern gemacht, das jetzt nur noch der eigene Swimmingpool fehlt. Wir waren über 5 Stunden auf der Messe. Es ist unsere liebste Messe des Jahres. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich das unbedingt mal anschauen.
Wer Lust hat kann auch noch mal unseren Beitrag über die RV-Messe von 2010 lesen.

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Ralf's Start in ein neues Leben

Am Anfang gab es einige Holpersteine. Die neue Sprache, neue Gegebenheiten und der lange Winter. Doch nach einiger Zeit hat man sich eingewöhnt. Nun hat Ralf einen sehr lieben netten Arbeitgeber gefunden. Er hat sein Englisch verbessert und kommuniziert mit Kollegen. Er hat nun ein eigenes schönes Apartment gefunden. In seinem Apartment gibt es ein riesengrossen modernen Sportraum, einen Hot-Tub und eine Sauna. Ralf wohnt  bei uns um die Ecke und braucht zu Fuss nur ein paar Minuten bis zu uns. Jeden Morgen nimmt ihn Kai mit auf Arbeit, da die beiden in der gleichen Gegend arbeiten und am Nachmittag fährt ihn sein Chef nach Hause. Da aller Anfang bekanntlich schwer ist, fing Ralf mit einem relativ niedrigen Grundgehalt an. Bereits im März bekam er seine erste Gehaltserhöhung und bekommt nun jeden Monat eine weitere Gehaltserhöhung (Stufenweise). Er hofft nun weiterhin in Kanada bleiben zu können.

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Langer Winter

Dieses Jahr hat es uns alle ganz schön erwischt. Wir hatten mit sehr viel Schnee zu kämpfen und bis Mitte März bewegte sich das Thermometer selten über -20°C.
Normal ist im Dezember und Januar mit je 24 cm Schnee zu rechnen. Vom 15-17. Dezember 2010 war nicht ein Schneepflug zu sehen, dafür schneite es drei Tage unablässig, insgesamt knappe 70 cm. Selbst zu Weihnachten, als der nächste Schneesturm weitere 20 cm Schnee brachte, waren erst 50 % aller Strassen so geräumt das auch „Nicht-Allrad-Fahrzeuge“ wieder durch kamen.
Heute ist Frühlingsanfang und wir sind mit unseren -3°C glücklich und zufrieden. Wir hoffen das wir nicht wieder absacken. Die nächste Woche soll noch mal 10 cm Schnee bringen, aber dann soll es vorbei sein. Nun ist wirklich genug und wir alle sind ready für den Frühling.

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Klick für GroßbildAuf den Hund bekommen

Man mag es kaum glauben aber wir sind doch noch auf den Hund gekommen. Isabell hat stark an ihrer Hundeangst gearbeitet und somit  das Unvorstellbare möglich gemacht. Wir haben ein ganzes Wochenende lang Hund gesittet. Es war eine tolle Erfahrung und nun wissen wir auch , das wir bereit sind für unseren Golden Retriever. Wir hatten sehr viel Spass und so ein Hund kann neben Arbeit auch unheimlich viel Freude bringen. Da wir schon einige Reaktionen von Freunden bekommen haben, die es einfach nicht glauben konnten, haben wir im Bereich Fotos Beweisbilder gemacht. Viel Spass beim Anschauen.

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Welcome New Home

Nach 2 Wochen hat sich der Umzugsstress endlich gelegt und wir können Euch von unserem neuen zu Hause berichten. Kurz, es ist einfach traumhaft schön. Wir haben uns nur verbessert und das ganze zum gleich bleibenden Preis. Wir haben viel mehr Platz, mehr Raum, alles ist neu (gerade einmal 6 Jahre alt), heller und einfach besser. Wir haben jetzt unsere eigene Waschmaschine und Trockner, und müssen nicht mehr im Gemeinschaftswaschraum Wäsche an Uralt-Maschinen waschen. Einige Freunde haben unser neues zu Hause schon gesehen und bis jetzt waren alle Reaktionen die gleichen: Viel besser als das alte zu Hause. Das freut uns natürlich.
Mehr Einzelheiten zum neuen Apartment, gibt es bei den Fakten.

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