Willkommen auf unserer neugestalteten Fakten - Seite.
Wir sind nun seit über 6 Jahren in Kanada und haben so einiges erlebt. Es ist schön das unsere Seite immer noch so fleißig besucht wird und das Auswanderungswillige Familien zu uns finden. Dadurch haben sich Bekanntschaften und Internetbrieffreundschaften entwickelt, die wir nicht mehr missen möchten. Einige konnten wir bereits persönlich begrüssen und in die Arme nehmen. Andere werden hoffentlich noch folgen.

Wir haben nun nach dieser Zeit beschlossen das wir nicht nur unsere Erlebnisse erzählen möchten. Wir möchten unsere Homepage mit noch mehr Wissen, Erfahrungen, Gegenüberstellungen, Reiseberichten und Tips füllen. Wir hoffen das wir damit noch mehr das Leben in Kanada zeigen können – die Guten und die nicht so guten Dinge.
Wir möchten darauf hinweisen, das unsere Auswanderung schwer war und wir auf viele Hindernisse gestossen sind. Wir sind den steinigen Weg Hand in Hand gegangen und das Erlebte / Durchlebte hat unsere Ehe noch stärker gemacht und uns noch mehr zusammengeschweisst. Wir möchten Euch Geschichten erzählen, die wir selbst erlebt haben. Wir werden ebenso über Missstände berichten, die wir oder die wir im Freundeskreis erlebt haben.  Wir sind dankbar für die vielen Menschen die wir hier in unserem neuen Leben kennengelernt haben und die uns ihre Hand gereicht haben.

Wir möchten es gleich Vorweg nehmen, das es hier um unsere Meinung, unsere Erfahrung  und unsere Gedanken geht. Andere mögen vielleicht nicht mit uns übereinstimmen, weil sie entweder nicht dasselbe durchlebt haben oder in ihrem Fall andere Erfahrungen gemacht haben.
Wir haben leider auch Menschen aus Deutschland getroffen, die hier nicht leben und meinten genau zu wissen, wie das Leben hier so läuft und das ja in Deutschland die Sachen genauso schlimm oder sogar noch schlimmer sind. Wenn man nur die eine Seite erlebt, kann man nicht die andere Seite beurteilen. Alle die uns kennen, wissen das wir stets  versuchen objektiv und korrekt Dinge zu sehen. Das wir stets versuchen alles von beiden Seiten zu sehen.

Wir möchten hier ebenso Adressen von Beratungsstellen mit Euch teilen um es Auswanderungswilligen einfacher zu machen. Wir mussten sie uns hart erarbeiten und so manche bittere Erlebnisse waren damit verbunden. Wir wären dankbar gewesen, wenn wir diese Infos und Anlaufstellen oder die Information darüber eher gehabt hätten.
Diese Informationsseite wird kontinuierlich ausgebaut, immer mal wieder reinschauen lohnt sich!

Themenauswahl

- Generelle Auswanderungstips                                    - Arbeit
- Miete - Wohnung, Haus                                                          - Nebenkosten
- Autoversicherung                                                                            - Führerschein
- Medizinische Grundversorgung                                - Krankenschwester in Kanada
- Einkaufswelt                                                                                          - Wetter und Tornados
- Hotels in Nordamerika

Generelle Auswanderungstips

wichtig

Was wir und viele andere auch aus dem World Wide Web empfehlen ist, sich vorher das Land auf jeden Fall einmal angeschaut zu haben! Ganz besonders empfehlen wir, sich das Land in den Wintermonaten anzuschauen. Im Sommer ist es überall schön, doch im Winter kommt so einiges auf einen zu, wir sagen nur Temperaturen an die -50°C und Tageshöchstwerte von -35°C.

Den kommenden Rat werden ebenso einige geben, gerade aufgrund der vielen Auswanderungsserien, die den ganzen Sachverhalt noch bestätigen.

wichtig

Man sollte sein Leben in Deutschland in Ordnung haben, bevor man in ein anderes Land geht. Eines können wir mit Gewissheit sagen, wer im eigenen Heimatland sich schon vor Probleme nicht retten kann oder andere Schwierigkeiten hat, dem bringt eine Flucht ins Ausland gar nichts. Wer sein Leben in seinem Heimatland nicht im Griff hat, der wird es auch im Ausland schwer haben. Denn vor Problemen kann man nicht fliehen. Im Ausland ist man ein Ausländer und bekommt nicht dieselbe Unterstützung wie im eigenen Land.

Dies bringt uns zum nächsten Punkt der wirklich nicht böse gemeint ist, aber wirklich unbedingt bedacht werden soll.

wichtig

Es gibt Menschen die gern vergessen das sie jetzt selbst Ausländer sind. Wir möchten nur einmal daran erinnern, was wir Deutsche von Ausländern erwarten (Sprache, Integration etc.) die nach Deutschland kommen und wie viele Diskussionen es darüber gibt. Manche vergessen dann ihre Grundsätze wenn sie selbst Ausländer sind und es kommt dann noch schlechter wenn man über Ausländer schimpft.

Man sollte sich auf jeden Fall so viele Infos wie möglich sammeln. Wir empfehlen die Infos von offiziellen Seiten zu holen und sich nicht nur auf Foren zu verlassen. Wir haben unsere Auswanderung komplett selbst in die Hände genommen und jeglichen Papierkrieg auf Englisch selbst bewältigt. Wir haben uns auch ein paar Mal im Forum umgehört und leider nicht so schöne Erfahrungen gemacht. Ein paar Beispiele dazu folgen in den jeweiligen Rubriken.
Jeder Einzelne sollte dies für sich selbst entscheiden wo er sich die Info's herholt und auf welche Aussagen er sich verlässt. Unser Rat ist eine gesunde Portion von offiziellen Seiten und eine gesunde Portion Erfahrungsberichte von Auswanderungsfamilien.

wrong way
thumb

Auf keinen Fall sollte man mit einem Touristenvisum hier her kommen!
Da braucht man sich keine Hoffnung auf eine erfolgreiche Immigration machen. Auch wenn es Einzelfälle gab wo dies mit viel Problem am Ende doch gelang oder es so im deutschen Fernseher zumindest dargestellt wurde, es ist keine gute Idee und scheitert in 99,9 % aller Fälle.

Was einem auf jeden Fall das Leben viel einfacher macht ist, wenn man die Sprache beherrscht!  Man kann sicher auch mit keinen oder sehr geringen Englisch Kenntnissen herkommen und das Kind  irgendwie schaukeln, wir sehen es jedoch von grossem Vorteil an, gutes Englisch zu können. Von daher ist es einfach unwahr wenn in einigen Foren geschrieben wird, das es ohne Englisch nicht geht. Es geht, wenn auch nicht so gut und mit mehr Problemen.

Wir bekommen von einigen gesagt, das es von Deutschland aus so schwer ist, seinen inneren Schweinehund zu überwinden um Englisch zu lernen. Dies können wir aus Erfahrung nachvollziehen, trotzdem hoffen wir, das ihr euren Schweinehund besiegen könnt und so fleissig lernt wie Kai es in Deutschland getan hat. Hier wie Kai es gemacht hat: Ihr solltet euch ein Thema suchen, wo ihr Feuer und Flamme seit. In Kai seinem Fall war das Baseball. Besucht englische Webseiten und Foren.

wichtig

newspaperKauft Euch mindestens einmal wöchentlich eine englische Zeitung. Achtung! Wir empfehlen keine aus Grossbritannien. Da das Englisch komplett anders ist. Wir haben am Bahnhofskiosk nur eine einzige Zeitung gefunden und das war die USA Today. Nehmt Euch ein Übersetzungsbuch und übersetzt Euch die Vokabeln die ihr nicht versteht. Ihr werdet sehen, das hilft Euch unwahrscheinlich weiter beim lernen der Sprache, auch wenn es am Anfang vielleicht nervig ist. Wer wirklich ganz motiviert und so „verrückt“ ist wie wir, kann sich eine Zeitung aus seinem Auswanderungsland bestellen. Wir haben uns damals die Toronto Stars schicken lassen. Diese ist als digitaler Druck zu uns gekommen. Zugegeben das ganze ist nicht billig, aber uns war es die Investition wert. Es ist sicher für jeden etwas dabei. Mehr dazu gibt es auf der Seite Leserservice von der Deutschen Post. Falls jemand spezifische Frage zu einer Zeitung hat versuchen wir weiter zu helfen, versucht nur Zeitungen wie 24 Hours und Metro zu meiden, die haben nur 16 Seiten, viel Werbung und gibt es hier kostenlos an jeder Bushaltestelle und gratis im Internet.

Viele Magazine aus Amerika liefern ebenso weltweit zu normalen, erschwinglichen Preisen und mit der Nutzung von Suchmaschinen im Internet kann man ebenso Seiten finden welche Internationale Presse in Deutschland vertreiben. Also wer ein Hobby hat, wirklich gerne diese Option nutzen möchte und nicht weiter weiss, kann uns auch Bescheid geben und wir versuchen Euch dann mit Kontaktadressen zu versorgen, wo ihr dann Eure englische Zeitung bestellen könnt. Wer Trucker, Baseballfan oder Torten-Dekorations-Fanatiker ist, wird amerikanische Zeitungen darüber lieben, dies gilt ebenso mit vielen anderen Hobbys. Hier nun ein Weg wie Isabell Englisch gelernt hat.

wichtig
wichtig
thumb

Eine weitere gute Hilfe beim Englisch lernen ist, wenn man sich seine Lieblings DVD's auf englisch anschaut. Wer nicht alles versteht, schaltet sich den englischen Untertitel zu. Auch wenn die Übersetzung manchmal nicht ganz stimmt, hilft es unwahrscheinlich weiter. Generell sollte man sich viel Englisch anhören. Heutzutage hat man im Internet unendlich viele Möglichkeiten sich Nachrichten aus dem Auswanderungsland anzuschauen. Versucht jeden Tag Nachrichten zu hören oder zu sehen, so das ihr ein Gefühl für die Sprache bekommt. Nie vergessen: Nicht aufgeben, dran bleiben, ihr schafft das!!!

monJa auch wenn man bekanntlich nicht übers Geld spricht, in diesem Fall eben doch. Man sollte auf jeden Fall Erspartes haben. Wir werden uns hier auf keine Summe festlegen, da dies jeder für sich selbst entscheiden muss. Für den einen reichen 2000 Euro aus und für andere muss es 5000 Euro sein. Fakt ist, man sollte etwas Erspartes haben und etwas mehr, wenn man Kinder hat! Je weniger Erspartes, desto grösser die Probleme, doch dazu später mehr in den einzelnen Rubriken.

Container oder nicht Container? Dies ist auch eine Frage woran sich die Geister scheiden. Wir sind ohne Container hergekommen und wollen uns nicht anmassen darüber zu urteilen, aber einige Denkansätze geben welche auf Erfahrungen in unserem Freundeskreis basieren. Die Preise für Container fluktuieren massiv, von 2.800 - 5.000 Euro (manche Speditionen wollen sogar 8.000 Euro!) manche zahlen selber andere lassen das Arbeitsamt zahlen. Einige Speditionen bieten mehr Service, andere mehr Kopfschmerzen... Zoll gibt Container nicht frei, Spedition gibt Container nicht frei, Spedition will $ 700 CAD extra für Anlieferung, Container hat 4 Wochen Verspätung usw. Fragt euch ob euere Möbel und Sachen wirklich soviel wert sind, um diese in einen Container zu stopfen oder ob ihr mit einem bescheidenen Neuanfang günstiger kommt. Diese Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen selbst.

containerViele haben hier das Problem das Ihre mitgebrachten Möbel in der Garage ab enden oder auch noch extra Lagerplätze angemietet werden müssen, weil die meisten Häuser nicht soviel Platz haben. Backofen, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner gehören hier zur Innenausstattung, so wie die Lampe an der Decke. Vielleicht sind sie die Elektrogeräte von der Leistung nicht so gut wie die deutschen Produkte, aber viele deutsche Geräte stehen hier ungenutzt herum weil der Platz fehlt, der Wasseranschluss ein anderer ist, der Motor nicht so will wie er laut Angaben doch können sollte. All solche Sachen dann hier passend zu machen kosten auch wieder Geld.

thumb
wrong way

Eine weitere Sache worüber man sich Gedanken machen sollte, was ist wenn man wieder zurück muss? Die Speditionen die einen herbringen sagen dann, Rückweg nach Deutschland machen wir nicht. Die Speditionen hier wollen aber etwas mehr $ 7.000 - $ 10.000 CAD plus Steuern. Wenn man dann mit seiner geliebten Anbauwand wieder in Deutschland sitzt, weiss mann das man ein richtig wertvolles Stück hat, wenn man überlegt was man dafür so gezahlt hat!

Wer in ein Appartement zieht, der sollte seine Schränke lieber in Deutschland lassen weil ausser für Tisch, Stühle und Bett hat es keinen Platz, denn hier hat alles Einbauküche und Wandschränke.

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